Weiße Taube Berlin, Neubau, Planung ab 2015

Der Hof der Weißen Taube in Berlin Lichtenberg

Das Quartier liegt an der Landsberger Allee. Mit einer einladenden Geste entsteht hier ein räumlich gefasster Platz, der als Entrée zu verstehen ist, aber zugleich öffentlichen Charakter zeigt. Die beiden der Straße zugewandten Hausgruppen, die architektonisch eng korrespondieren, markieren das Quartier im weiteren Stadtraum. Gleichzeitig weisen sie auf die innere Erschließung der Anlage hin: in einer Art Torsituation fassen sie eine ins Innere gerichtete Straße, die den Binnenraum erschließt.

Das Gebäude Weiße Taube aus der Vogelperspektive

Vorstellbar sind hier leicht terrassierte Gärten, die eine räumliche Modulation des Geländes ergeben würden. Im Bereich der unteren Geschosse sind Öffnungen und damit räumliche Weitungen geplant, mit denen weitere Horizonte entstehen, um eine größere Transparenz zu erreichen. Privates und Öffentliches bilden hier keine Konkurrenz, sie ergänzen sich in ihren jeweiligen Qualitäten wechselseitig. Die Charaktere der umgebenden Gebiete sollen in ihrer Identität durch das neue Quartier und den darin eingebetteten Park bestärkt werden. Der Park fließt in das Quartier, die Randbebauung komplettiert und bereichert die anliegenden Straßen. 

Grüne Oasen und belebte Plätze

Diese Straße weitet sich zu kleinen Plätzen und wird flankiert von parkartigen Gärten, die von den Bewohnern genutzt werden können. Ein Hochhaus im Parkstreifen vervollständigt die räumliche Komposition nach Norden, die Straße durchquert den kleinen Park und führt zum hinteren Teil der Anlage, deren Bauten die umliegenden Straßen säumen. Damit wird die öffentliche Parkanlage in das Ensemble integriert. Die an die Straßen senkrecht zur Landsberger Allee grenzenden Wohnbauten sind räumlich so gegliedert, daß Vorgärten entstehen können, die auch diese Straßenräume weiten und das Quartier mit der umliegenden Bebauung verbinden.

Kategorie
Wohn- und Geschäftshaus
Standort
Landsberger Allee 341/343, Berlin, Lichtenberg
Planung
Ab 2015
Projektleitung
G. Pesenti
Mitarbeit
S. Caiulo, J. De Leon, U. Felici Giunchi, A. Totaro
Bauherr
Lichtenberg Berlin 1.–7. BV