In dem neuen Quartier an der Landsberger Allee baut die Gewobag bis 2026 über 1.563 Wohnungen. Die Anlage besteht aus vier Gebäudeteilen. In den beiden westlich gelegenen Gebäuderiegeln entstehen Wohnungen für Studierende, in den beiden östlichen Quartieren entstehen Mietwohnungen. Die achtgeschossigen Gebäude werden den Bauort zu einem modernen, bestens zu erreichenden Wohnquartier machen. Neben einer Kindertagesstätte entstehen hier auch zahlreiche Gewerbeflächen für Einzelhandel und Dienstleistungen. Viele der Wohnungen werden durch das Land Berlin gefördert und sind deshalb belegungsgebunden.
Grüne Oasen und belebte Plätze
Diese Straße weitet sich zu kleinen Plätzen und wird flankiert von Gärten und einer Parkanlage, die von den Bewohnern genutzt werden können. Im Bereich der unteren Geschosse sind Öffnungen und damit räumliche Weitungen geplant, mit denen weitere Horizonte entstehen, um eine größere Transparenz zu erreichen. Privates und Öffentliches bilden hier keine Konkurrenz, sie ergänzen sich in ihren jeweiligen Qualitäten wechselseitig. Die Charaktere der umgebenden Gebiete sollen in ihrer Identität durch das neue Quartier und den darin eingebetteten Park bestärkt werden. Der Park fließt in das Quartier, die Randbebauung komplettiert und bereichert die anliegenden Straßen.
Einladendes Entrée
Mit einer einladenden Geste entsteht ein räumlich gefasster Platz, der als Entrée zu verstehen ist, aber zugleich öffentlichen Charakter zeigt. Die beiden der Straße zugewandten Hausgruppen, die architektonisch eng korrespondieren, markieren das Quartier im weiteren Stadtraum. Gleichzeitig weisen sie auf die innere Erschließung der Anlage hin: in einer Art Torsituation fassen sie eine ins Innere gerichtete Straße, die den Binnenraum erschließt.
Fertigstellung ab 2026
Das Projekt wird in mehreren Bauabschnitten realisiert. Erste Bauabschnitte werden Ende 2025/Anfang 2026 fertiggestellt. Das Gesamtprojekt wird 2026 abgeschlossen. Am 18. Mai 2026 wurde das Stapelfest gefeiert – die bauliche Fertigstellung des zur Zeit seiner Entstehung grössten modularen Wohnungsbaus Europas. Die Geleitworte von Manabu Hirabayashi, CEO von Daiwa House Europe, sowie von Marc Kocher dokumentieren diesen Moment.