Van-Caem-Park Berlin, Neubau, Planung ab 2018

Das an der Frankfurter Allee gelegene Bürohaus­ensemble Van-Caem-Park ist charakterisiert durch eine diverse Bebauungsstruktur. Das dem Industriezeitalter nachempfundene Gebäude vereint bestehende historische Altbaukomplexe des 19. Jahrhunderts – ein viergeschossiges Backsteingebäude am Entrée – mit modernen Elementen der Industriearchitektur. Die Travertin- und Metallverkleidung der Fassaden erinnert an Büro- und Industriegebäude der klassischen Moderne, wie etwa zu Beginn der 1930er Jahre beispielhaft von Auguste Perret realisiert. 

Tradition und Zukunft 

Als Relikt aus der Vergangenheit überragt ein Schornstein aus Backstein am Eingang wie ein Turm die gesamte Anlage. In dessen Zentrum befindet sich ein Platz, der durch die Umklammerung zweier sich gegenüber liegender Gebäude auf leicht trapezoidalem Grundriss einen Freiraum bildet. Die Bürogebäude sind durch eine Brücke miteinander verbunden. Der Hauptplatz bildet das Herzstück, um den herum sich die Gebäude fließend gruppieren. Seine Materialisierung lehnt sich an die Gestaltung des Markusplatzes in Venedig mit seinem charakteristischen hellen, geometrischen Muster auf dunklem Untergrund an. Wie das venezianische Vorbild ist der öffentlich zugängliche Platz autofrei und nur in Ausnahmefällen für Autos passierbar. 
 

Skizze, MK, Tusche und Bleistift

Das Ensemble besticht auch durch seine äußerst günstige Lage mit nationaler und internationaler Anbindung dank des nahe gelegenen Fernbahnhofs Berlin-Lichtenberg. Die Anlage bietet zudem eine bequeme Querverbindung zwischen dem bestehenden Wohnquartier westlich angrenzend und S-Bahntrasse.

Kategorie
Bürohausensemble
Standort
Berlin Lichtenberg
Planung
Ab 2018
Projektleitung
G. Pesenti
Mitarbeit
U. Felici Giunchi, A Totaro, C. Da Pozzo
Bauherr
Van Caem Projects