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Lichtenberg / Weisse Taube

Wohn- und Geschäftshaus “Weisse Taube”

Landsberger Allee 341/343 in Berlin-Lichtenberg

 

Neubau, Fertigstellung voraussichtlich 2019
Geplante BGF ca. 83.000m2 BGF
Entwurfs- und Genehmigungsplanung 2015-2017
Projektleitung: G.Pesenti - Mitarbeit: S.Caiulo, J.De Leon, U.Felici Giunchi, A.Totaro
Architektonische Beratung: Prof. Helmut Geisert
Bauherr/Bauträger: Lichtenberg Berlin 1 B.V. - 7 B.V.

 

Die Adresse des Quartieres ist die Landsberger Allee, mit einer einladenden Geste entsteht hier ein räumlich gefasster Platz, der zugleich als Entrée zu verstehen ist, aber öffentlichen Charakter zeigen sollte.
Die beiden  der Straße zugewandten Hausgruppen, die architektonisch eng korrespondieren sollten, markieren das Quartier im weiteren Stadtraum, gleichzeitig weisen sie auf die innere Erschließung der Anlage hin, in einer Art Torsituation fassen sie eine ins Innere gerichtete Straße, die den Binnenraum erschließt.
Diese Straße weitet sich zu kleinen Plätzen und wird flankiert von parkartigen Gärten, die von den Bewohnern genutzt werden können. Ein Hochhaus im Parkstreifen komplettiert die räumliche Komposition nach Norden, die Straße durchquert den kleinen Park und führt zum hinteren Teil der Anlage, deren Bauten die umliegenden Straßen säumen. Damit wird die öffentliche Parkanlage in das Ensemble integriert.
Die an die Straßen senkrecht zur Landsberger Alle grenzenden Wohnbauten sind räumlich so gegliedert, das Vorgärten entstehen können, die auch diese Straßenräume weiten und das Quartier mit der umliegenden Bebauung verbinden.
Vorstellbar sind hier leicht terrassierte Gärten, die eine räumliche Modulation des Geländes ergeben würden.
Im Bereich der unteren Geschosse sind Öffnungen und damit räumliche Weitungen geplant, mit denen weitere Horizonte entstehen um eine größere Transparenz zu erreichen.
Privates und öffentliches bilden hier keine Konkurrenz, sie ergänzen sich in ihren jeweiligen Qualitäten wechselseitig. Die Charaktere der umgebenden Gebiete sollen in ihrer Identität durch das neue Quartier bestärkt werden, der Park fließt in das Quartier, die Randbebauung komplettiert und bereichert die anliegenden Straßen.